Hunde - Die Ausbreitung der Hunde

Aufgrund seiner Intelligenz, seiner Vielseitigkeit und seiner sozialen Kooperationsbereitschaft innerhalb seines Rudels verbreitete sich der Wildhund rasch um den ganzen Erdball. Der Dingo allerdings, der häufig als Urtyp des Canis betrachtet wird, war bereits domestiziert.  Man kann annehmen, dass manche Wildhunde mit dem Menschen aus einem einfachen Grund vertraut wurden, sie suchten in der Nähe menschlicher Behausungen nach Nahrung. Aus Knochenfunden und Ablagerungen auf allen Erdteilen die etwa 6500 Jahre zurückdatiert werden können ist bekannt, dass es fünf verschiedene Hundearten gab, Mastiffs, Wolfsähnliche Hunde, Greyhounds, den Pointer-Typ und Hütehunde. Seither sind aus diesen durch künstliche oder natürliche Auslese undendlich viele Rassen entstanden, die aber im Laufe der Zeit wieder verschwanden. Als die Europäer im fünfzehnten und sechzehnten Jahrhundert Nordamerika und Südamerika entdeckten, fanden sie dort etwa 20 verschiedene Rassen. Der mexikanische Nackthund, der Eskimohund und er peruanische bzw. chilenische Windhund zählen zu den wenigen einheimischen Rassen, die dort heute noch gehalten werden. 

 

Informationen auf 9HF.ORG : Hunde & Hunderassen, Familie der Canidae : Hunde - Die Ausbreitung der Hunde

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