Gehör, Hörfähigkeit, Gehörstörungen
Schon während der Schwangerschaft kann der Embryo hören. Das Gehör ist das empfindlichste und dynamischste Sinnesorgan des Menschen. Würde das „schlechter werdende Hören" über Nacht eintreten wären viele Menschen sehr erstaunt sein und umgehend den Ohrenarzt aufsuchen. Immer mehr sind auch jüngere Menschen vom Nachlassen der Hörfähigkeit betroffen. Schon kleine Kinder und Babys können etwa auf Grund von Gendefekten, Scharlach, Mumps oder einer Meningitis eine Taubheit und nachhaltige Schäden am Gehör entwickeln. Bei Erwachsenen kann es durch die Einwirkung von lautem Schall, sei es aus beruflichen Gründen oder im privaten Bereich zu einem Hörverlust kommen. Sind die Hörsinnzellen im Innenohr zerstört, so können sich diese nie wieder regenerieren. Wenn ein Rest an Hörfähigkeit vorhanden ist, sind Hörgeräte oder Hörapparate eine sehr gute Möglichkeit um die Hörleistung doch um einiges zu verbessern. Je nach Hörleistung können Hörgeräte verschiedener Typen mit unterschiedlichen Techniken angepasst werden. Ein Hörgerät ist ein technisches Hilfsmittel zur Verstärkung von Schallwellen. Bei völliger Taubheit, der Hörnerv ist intakt, die Haarzellen sind defekt, sind Cochlea-Implantate heutzutage das Standardverfahren um tauben Menschen das hören von Alltagsgeräuschen zu ermöglichen.
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